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Home>Lernen mit neuen Medien>...

Naumann/Hartmann/Ehrke 2000

Multimedia - Didaktik – Eine kleine Einführung

Mögliche Inhalte und Lernziele
·        Was sind Medien?
·        Was versteht man unter „Neuen Medien“?
·        Woraus (aus welchen verschiedenen Dimensionen) setzt sich Multimedia zusammen?
·        Medienkompetenz (als Schlüsselqualifikation) zeichnet sich wodurch aus?
·        Wie und wann können Medien bei der Wissensvermittlung eingesetzt werden?
·        Welche Funktion (Bedeutung) übernehmen Medien im Lernprozess?
·        Ist die Wissensvermittlung (das Lernen) mit „neuen Medien“ und Multimedia zwangsläufig besser?
·        Evaluation zum Lernen mit den „Neuen Medien“ (psychologische Wirkungsforschung)

1. Definition von Medien

Medium = Mittel zur Übertragung von Informationen, Eindrücken und Wahrnehmungen

Das Medium kann in verschiedenen Bedeutungen ausgelegt werden:

·        bildungssprachlich: als vermittelndes Element und Mittel zur Weitergabe oder Verbreitung von Information durch Sprache, Gestik, Mimik, Schrift, Bild, Musik

·        Einrichtung für die Vermittlung von Meinungen, Informationen oder Kulturgütern, insbesondere eines der Massenmedien Film, Funk, Fernsehen, Presse

·        Unterrichts(hilfs)mittel, das der Vermittlung von Information und Bildung dient [1]

·        bei Medien-Def. können verschiedene Aspekte im Vordergrund stehen (technische, Funktion, Inhalt)

·        im technischen Sinne gelten Medien als Träger oder Überbringer von Informationen

·        im gesellschaftlich-kulturellen Gebrauch: Medien als „die Möglichkeit der Kommunizierbarkeit von Informationen“

2. Der Begriff „Neue Medien“

·        erst Mitte der 90er Jahre entstanden

·        kaum feste Konturen

·        uneinheitlicher Gebrauch in der Literatur

·        Abgrenzung durch neuartige Übertragungswege, höhere Effizienz, Bedeutung des Computers und den Verbreitungsgrad

·        steht für die auf computertechnischer Basis arbeitenden Informations- und Kommunikations-techniken, d.h. für Computerprogramme (z.B. CBT, Edutainment), aber auch für Umgebungen und Anwendungen im Netzwerk (besonders im Internet)

·        Nach Klimsa sind Neue Medien „hybride Medien..., die auf Mikroprozessortechnik, der Speichertechnik und/oder der Übertragungstechnik basieren und Eigenschaften der Interaktivität, der Individualität, der Asynchronität sowie der Multifunktionalität aufweisen. Sie schaffen zwischen allen Formen von Kommunikationsprozessen – von intra- und interpersonalen bis zu massenmedialen – ein Kontinuum.“ [2]      

3. Begriffsbestimmung Multimedia

·        keine eindeutige Definition

·        unterschiedliche Begriffsbestimmungen

·        in technischer Perspektive: Multimedia als technische, computergestützte Anwendungen, die unterschiedliche Informationsarten wie Texte, Grafiken, Standbilder, Bewegtbilder und Ton integrieren

·        Anwendung: sowohl am Einzelplatz (CD-ROM) oder in vernetzten Systemen (Internet)

·        Durch die Integration der unterschiedlichen Komponenten in einem System können sowohl Informations- als auch Kommunikationsleistungen effektiver gestaltet werden.

Unterschiedliche Betonung folgender Aspekte bei der Multimedia-Definition:

·        Bei technikfokussierter Definition wird der Computer als Integrationsplattform vorausgesetzt

·        Zusätzliches wichtiges Kriterium: Interaktivität und Benutzerinteraktion, d.h. der Nutzer ist nicht nur ausschließlich Empfänger, sondern kann selbst durch die Verwendung entsprechender Rückkanäle Inhalte verändern bzw. Aktionen auslösen

·        Mischung verschiedener Medien (Text, Grafik, Ton etc.)

·        Gleichzeitige Benutzung dieser Medien

·        Digitale Speicherungsform

·        Verschiedene Medienformen z.B. statische und dynamische

Aus NutzerInnenperspektive ergeben sich folgende spezifischen Dimensionen. Danach sind multimediale Angebote:

·        multicodal, d.h., sie beziehen sich auf unterschiedliche Symbolsysteme bzw. Codierungen wie z.B. Sprache und Bilder,

·        multimodal, d.h. sie sprechen unterschiedliche Sinneskanäle an

·        interaktiv, d.h., die NutzerInnen können selbst aktiv werden

Diese Dimensionen gehen auf Weidenmann zurück, der kritisierte, dass der Begriff „Multimedia“ aus mediendidaktischer Sicht zu unpräzise ist. Er schlug deshalb vor, zur Beschreibung multimedialer Angebote ein Raster von folgenden drei Dimensionen zu verwenden:

Dimensionen von Multimedia [3]

 

mono-

multi-

Medium

monomedial:

·        Buch

·        Videolanlage

·        PC und Bildschirm

multimedial:

PC+CD-ROM-Player

PC+Videorekorder

Codierung

monocodal:

·        nur Text

·        nur Bilder

·        nur Zahlen

multicodal:

·        Text mit Bildern

·        Graphik mit Beschriftung

Sinnesmodalität

monomodal:

·        nur visuell (Text, Bilder)

·        nur auditiv (Rede, Musik)

multimodal:

·        audiovisuell (Video, CBT-Programm mit Ton)

Die folgende Definition von Blumstengel  beinhaltet die wichtigsten o.g. Dimensionen und geht von folgenden vier Charakteristika von Multimedia aus:

·        Digitalisierung,

·        computerbasierte Integration

·        multimodale und multicodale Präsentation sowie

·        anwendergesteuerte (interaktive) Nutzung [4]

4. Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation

·        Medienkompetenz ist nicht nur Ergebnis des Lernens, sondern auch Motor eines anhaltenden Qualifizierungsprozesses

·        Medienkompetenz als Lehrziel und Lernvoraussetzung

·        Medienkomptenz als Notwendigkeit, um sinnvoll mit den „Neuen Medien“ umgehen zu können

·        Medienkompetenz und offenes, selbstgesteuertes Lernen:

offenes Lernen und hier insbesondere offenes Fernlernen (Open Distance Learning) erfordert von ihren Nutzern ein hohes Maß an Medienkompetenz. So ist offenes Lernen z.B. ohne Angebots-kompetenz und das Wissen um technische Möglichkeiten kaum durchführbar

Medienkompetenz setzt sich aus verschiedenen Aspekten zusammen, die erst in der Summe die tatsächliche Qualität von Medienkompetenz ausmachen. Es gibt verschiedene pädagogische und kommunikationswissenschaftliche Ansätze, Medienkompetenz aufzuschlüsseln, z.B.:

technische Kompetenz + Nutzungskompetenz + kritische Kompetenz + Mitgestaltungskompetenz = Medienkompetenz

5. Wodurch zeichnet sich Medienkompetenz aus?

Lange und Hillebrand (1996) erörtern folgende 5 Dimensionen von Medienkompetenz:

a) Selbstbestimmungs- und Orientierungskompetenzen:

·        Sich über Medienentwicklung informieren und die sich daraus ergebenden Veränderungen  in der Arbeits- und Lebenswelt einschätzen

b) Selektions- und Entscheidungskompetenzen:

·        Fähigkeit, sich für bestimme technische Systeme und Anwendungen (Hardware, Software, Internet-Provider) bewußt zu entscheiden

c) Instrumentell-qualifikatorische Aneignungskompetenzen

·        Fähigkeit, Hardware richtig zu installieren, Software zu bedienen und Fernverbindungen aufzubauen, um sich Daten auch online besorgen zu können (dazu gehört auch die Verwendung von E-Mail und die Navigation im Internet)

d) Konstruktiv-qualifikatorische Aneignungskompetenzen

·        Fähigkeit, genutzte Angebote und Dienste reflektiert zu bewerten, um effektiv, kreativ und kritisch damit zu arbeiten

e) Lern- und Gestaltungskompetenzen

·        Motivation (allgemein), Fähigkeit auf vielfältige Anforderungen in verantwortlicher, selbstbestimmter und angemessener Weise zu reagieren, Bereitschaft zur medienspezifischen Qualifizierung

Medienkompetenz setzt sich aus mehreren Einzelkomponenten zusammen. Der Medienpädagoge Baacke [5] nimmt folgende Trennung vor:

·        Medien-Kritik: z.B. analytische Erfassung problematischer gesellschaftlicher  Prozesse

·        Medien-Kunde: z.B. Bedienerkompetenz, technisches Know-how

·        Medien-Nutzung: Fähigkeit zur Auswahl

·        Medien-Gestaltung: z.B. kreative Mitgestaltung von Medien

Nach Heinz Mandl [6] 5 Kompetenzen:

·        Technische Kompetenz: mit der umgebenden Technik zurechtkommen können

·        Soziale und kommunikative Kompetenz: die durch die neuen Medien veränderten sozialen Situationen beherrschen

·        Kompetenz zur Informationsentwicklung: die durch neue Medien verursachte Informations-flut beherrschen

·        Kompetenz zur individuellen Orientierung: die Medientechnik in die eigene Lebenssituation integrieren können

·        Kompetenz zur demokratischen Orientierung: neue Medien im Hinblick auf gesellschaftliche Folgen und demokratische Erfordernisse beurteilen und nutzen können

Nach Hettinger [7] umfasst Medienkompetenz folgende Teilkompetenzen:

·        Medienbotschaften verstehen und kritisch hinterfragen

·        Medien sinnvoll nutzen und ihre Wirkungen reflektieren

·        Medien gestalten und zur Kommunikation einsetzen

·        Medien in ihren Produktionsbedingungen und in ihrem Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit erkennen und verstehen

·        diese Teilkompetenzen könnten wiederum noch weiter ausdifferenziert werden

Bezüglich der Mediengestaltung sieht Hettinger die Möglichkeit der aktiven Medienarbeit mit Hilfe der neuen digitalen Medien z.B. in Form von Aufarbeitung und Darstellung von Unterrichtsmaterial.

6. Einsatz von Medien bei der Wissensvermittlung

·        Einsatz von verschiedenen Medien in der Wissensvermittlung sollte dazu führen, dass der Lernende mehr und leichter lernt

·        Es darf zu keinem Primat der Technik kommen

·        Medien dürfen nicht um der Medien willen eingesetzt werden

·        „Die neuen Medientechnologien sollen Erziehung und Unterricht nicht ablösen, sondern sie sollen dort als eine Erweiterung der Lernmöglichkeiten in pädagogische Settings eingebunden werden, wo sie ihre Stärke entfalten können.“ [8]

Die didaktischen und methodischen Möglichkeiten der neuen Medien fordern dazu heraus, neue Formen des Lernens (z. B. durch vernetztes, modellhaftes, fächerübergreifendes Denken) und der Unterrichtsgestaltung zu entwickeln. Gleichzeitig können dem Anwender durch entsprechende Programme bewährte didaktisch-methodische Lernstrategien aufbereitet zur Verfügung gestellt werden. Damit kann die Motivation für lebenslange Weiterbildung, d. h. die Entwicklung einer Selbstlernkompetenz unterstützt werden.

·        Medien unterstützen prinzipiell jeden Stil der Wissensvermittlung.

·        am besten, wenn neue didaktische und pädagogische Konzepte zugrunde gelegt werden

·        insbesondere die neuen Medien können durch Interaktivität und Präsentationsvielfalt neue Lernformen unterstützen:

Vorteile des Lernens mit Multimedia und „neuen Medien“:

·        Multimedia fördert das Methodenlernen: Mehr als auf die Vermittlung von Inhalten kommt es  heute darauf an, sich Methoden des Lernens und der kreativen Problemlösung anzueignen, also das Lernen zu lernen.

·        Multimedia ermöglicht individuelles und kooperatives Lernen: Die neuen Medien erlauben es und fordern dazu heraus, eigene Lernwege zu beschreiten, Lernmethoden und Lerntempo selbst zu bestimmen.

·        Multimedia fördert interdisziplinäres Lernen: In neuen multimedialen Lernumgebungen wird es möglich, Informationen aus den verschiedenen Fachgebieten durch Links miteinander zu ver-knüpfen. Lernende können so komplexe Problemstellungen aus verschiedenen Perspektiven und fachübergreifend bearbeiten.

·        Multimedia fördert globales Lernen: Das weltweite Informationsnetz ermöglicht neue Formen des Lernens über Ländergrenzen hinaus.

·        Multimedia fördert dynamisches Wissen: Qualifikationen und Wissen haben immer kürzeren Bestand. Auch Informationen in Schulbüchern veralten schnell. Online werden Literaturbestände zu jedem Ort und zu jeder Zeit verfügbar. Es lassen sich aktuelle und authentische Daten und Informationen zu bestimmten Unterrichtsthemen einholen. [9]

·        Neue Lernumgebungen erlauben stärker als bisher die Selbstbestimmung des eigenen Lernweges und der eigenen Lerngeschwindigkeit

·        sie ermöglichen die Zusammenschau und Verknüpfung bisher isolierter Kenntnisse und Wissens-bestände.

·        durch die schnellen Zugriffsmöglichkeiten auf auch sehr entfernt vorhandene Informationsbe-stände lassen sich neue Formen der Selbsterarbeitung von Wissen und Können entwickeln

·        auch neue Formen gemeinsamen Lernens. Kooperationen mit anderen Lerngruppen über räum-liche Begrenzungen hinweg lassen sowohl neue Erkenntnismöglichkeiten als auch Handlungs-formen zu, die bisher - wenn überhaupt - nur mit erheblichem Aufwand und zeitlicher Verzögerung gegeben waren

·        aber auch noch so perfekte Medien können die persönliche Begegnung und die Auseinandersetzung mit der unmittelbaren Realität nicht ersetzen [10]

7. Ist Lernen mit den Neuen Medien besser? Evaluation zum Lernen mit den Neuen Medien

·        schon in den 1940ern untersuchte die psychologische Wirkungsforschung, mit welchem Medium ein Lerninhalt am besten vermittelt werden kann: dabei zeigte sich, dass nicht das Medium für sich allein genommen eine Wirkung erzielt, sondern entscheident ist vielmehr, wie der Lehrer durch ein Medium den Stoff vermittelt [11]

·        Studien zum Computerlernen versus konventionelles Lernen zeigen meistens keine Unterschiede im Verstehen und Behalten, aber einen Zeitgewinn beim Lernen mit dem Computer. Auch wurde beobachtet, dass die neuen und zumeist attraktiveren Lernangebote vor allem „schwächeren“ Lernern entgegenkommen – also Lernunterschiede tendenziell nivellieren. Hingegen lernen „gute“ Lerner unabhängig von der Art des Lernmaterials erfolgreich. [12]

Überschaut man die empirischen Studien zur Lernpsychologie von Multimedia-Anwendungen [13] , dann müssen folgende Ergebnisse berücksichtigt werden: Illustration, Bilder und Graphiken haben eine positive Wirkung auf das Behalten von Texten. Es ist jedoch zu beachten, daß eine einfache Addition unterschiedlicher Sinnesansprachen (Auge, Ohr, Tasten) nicht automatisch zu einer Verbesserung von Lernprozessen führt. Wie Weidenmann [14] aufgezeigt hat, entspricht ein solches naives Kumulationsmodell nicht den Forschungsergebnissen. Vielmehr ist für das Verstehen von multimedialen Anwendungen, die Fähigkeit zur Decodierung von Symbol- und Codier-systemen eine wichtige Voraussetzung. Ähnlich wie eine hermeneutische Kompetenz für das Verstehen von schriftsprachlichen Texten notwendig ist, benötigt man zur Entschlüsselung von hypermedialen Lernsystemen die Fähigkeit zum Verständnis von Graphiken, Animation und Bildern [15] . Darüber hinaus muß auch bei hypertextuellen Querverweisen der Sinn und die Möglichkeiten solcher 'links' verstanden werden.

Weiterhin konnte gezeigt werden, daß es nicht einfach ausreicht, etwa Sprache und Bilder zusammenzubringen, sondern daß es für das Verständnis hypermedialer Anwendungen sinnvolle Arrangements gibt, die zu optimalen Lernprozessen führen können. Oftmals zeigt sich, daß eine sparsame, aber gezielte Anwendung unterschiedlicher medialer Präsentationsweisen folgenreicher als ein buntes Durcheinander verschiedener Mediendarbietungen ist.

Es besteht außerdem ein enger Zusammenhang zwischen dem thematischen Interesse und dem Wissenserwerb [16] . Eine gut gestaltete Lernanwendung kann demnach nicht erfolgreich sein, wenn die Lernenden wenig Interesse an der dargebotenen Thematik zeigen.

Lernende müssen Interesse an der Thematik haben

Auf methodische Probleme bei Studien zum Lernen mit hypermedialen Anwendungen weist Issing hin [17] . Danach haben solche Anwendungen häufig einen Neuigkeitseffekt, der zu einer motivierten und interessierten Auseinandersetzung führen kann, die aber nach einiger Zeit wieder abflacht. Ein bedeutsames Problem bei der Bewertung vorliegender Studien besteht weiterhin darin, daß die Evaluation von hypermedialen Lernumgebungen den Programmentwicklungen und –fortschritte immer im Verzug ist. Dies hängt mit den schnellen Veränderungen von Lernsystemen zusammen. Auch dürfte bedeutsam sein, daß es wichtige Differenzen zwischen laienhaften Benutzern und sogenannten Experten gibt. Da gerade die heutigen Kinder und Jugendlichen in einer stark mediengeprägten Welt aufwachsen, dürften ihre Aneignungsformen neuer Medientechnologien anders aussehen als bei einer Vielzahl der Erwachsenen.

Schulmeister spricht in diesem Zusammenhang (bezüglich der o.g. Schwierigkeiten) sogar von der „Nicht-Evaluierbarkeit von Multimedia“.

Der Tübinger Forscher Sigmar-Olaf Tergan faßt die Ergebnisse der Forschungen zum Thema ‚Lernen mit Hypermedia‘ wie folgt zusammen: "Lernfördernde Potentiale von Medien, auch von Hypertext und Hypermedien, entfalten sich nicht von selber. Sie können nur unter bestimmten kognitiven, motivationalen und situativen Bedingungen auf Seiten der Lernenden von diesen selber erschlossen werden. Lernen kann jeweils nur bedingt durch Mittel der Gestaltung von Lern-umgebungen angeregt, unterstützt und aufrechterhalten werden" [18] .

Literatur:

Aufenanger, Stefan: Lernen mit den neuen Medien – Perspektiven für Erziehung und Unterricht 1993. Onlineversion des Vortrages: http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Personal/Aufenanger/auf_sub/veroeff.htm

Baacke, D.: Medienkompetenz – Begrifflichkeit und sozialer Wandel. In: von Rhein, A.: Medienkompetenz als Schlüsselbegriff. Bad Heilbrunn 1996, S. 112-124.

Blumstengel, Astrid: Entwicklung hypermedialer Lernsysteme, Diss. 1998 (http://dsor.uni-paderborn.de/organisation/blum_diss/

Charlton, M./Neumann-Braun, K.: Medienkindheit – Medienjugend. Eine Einführung in die aktuelle kommunikationswissenschaftliche Forschung. München 1992.

Deutscher Bundestag: Schlußbericht der Enquete-Kommission Zukunft der Medien in Wirtschaft und Gesellschaft - Deutschlands Weg in die Informationsgesellschaft. Drucksache 13/11004 vom 22.06.1998, S.61-77. (http://www.bundestag.de/)

Hasebrook, Joachim: Multimedia-Psychologie. Eine neue Perspektive menschlicher Kommunikation. Heidelberg, Berlin, Oxford 1995.

Hettinger, J.: Neue Medien und Medienerziehung. In: Ballier, R./Busch, R. u.a.: Schule, Netze und Computer. Neuwied 1999.

Issing, L. J.: Von der Mediendidaktik zur Multimedia-Didaktik. In: Unterrichtswissenschaft 22 (1994), S. 267-284.

Issing, Ludwig J./Klimsa, Paul (Hg.): Information und Lernen mit Multimedia. Weinheim 1995.

Klimsa , P.: Neue Medien und Weiterbildung: Anwendung und Nutzung in Lernprozessen der Weiterbildung. Weinheim 1993.

Lange, B.-P./Hillebrand, A.: Medienkompetenz – die neue Herausforderung der Informationsgesellschaft. Spektrum, August 1996, S. 38-42.

Mandl, H.: Kompetenzen für das Leben im Informationszeitalter. In: Medienkompetenz im Informationszeitalter, BLM-Schriftenreihe; Bd. 36, München 1996.

Online-Forum Medienpädagogik (http://Ibs.bw.schule.de/onmerz)

Schiefele, Ulrich/Krapp, Andreas/Schreyer, I.: Metaanalyse des Zusammenhangs von Interesse und schulischer Leistung. In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie 25 (1993), S. 120-148.

Schmitz, Gerdamarie: Lernen mit Multimedia: Was kann die Medienpsychologie beitragen? In: Schwarzer, Ralf  (Hg.): MultiMedia und Telelearning, Lernen im Cyberspace, Frankfurt/M, New York 1998.

Schulmeister, Rolf: Grundlagen hypermedialer Lernsysteme. Theorie, Didaktik, Design. Bonn, Paris 1996.

Tergan, Sigmar-Olaf: Lernen mit Texten, Hypertexten und Hypermedien. Retrospektive und State of the Art. In: Gruber, Hans/Renkl, Alexander (Hg.): Wege zum Können. Determinanten des Kompetenzerwerbs. Bern 1997. S. 230-249.

Weidenmann, Bernd (Hg.): Wissenserwerb mit Bildern: instruktionale Bilder in Printmedien, Film/Video und Computerprogrammen. Bern 1994.

Weidenmann, Bernd: Multicodierung und Multimodalität im Lernprozeß. In: Issing, L.J./Klimsa, P. (Hg.): Information und Lernen mit Multimedia. Weinheim 1995.

Weidenmann, Bernd: „Multimedia“: Mehrere Medien, mehrere Codes, mehrere Sinneskanäle? In: Unterrichtswissenschaft 1997, H. 3, S. 197-206.



[1] Vgl. Blumenstengel

[2] 1993, S. 119

[3] aus Weidenmann 1995, S. 67

[4] vgl. Blumenstengel

[5] 1996, S. 8

[6] Mandl, H.: Kompetenzen für das Leben im Informationszeitalter. In: Medienkompetenz im Informationszeitalter, BLM-Schriftenreihe; Bd. 36, München: R.Fischer, 1996, S. 59

[7] Hettinger, Jochen: Neue Medien und Medienerziehung. In: Ballier, R./Busch, R. u.a.: Schule, Netze und Computer. Neuwied 1999.

[8] Aufenanger, S. 6

[9] Deutscher Bundestag, S. 7f.

[10] vgl. Deutscher Bundestag S. 8

[11] Schmitz, S. 207

[12] vgl. Weidenmann 1997

[13] vgl. Issing/Klimsa 1995; Hasebrook 1995

[14] vgl. Weidenmann 1995

[15] vgl. Weidenmann 1994

[16] Schiefele/Krapp/Schreyer 1993

[17] Issing 1994

[18] Tergan, Sigmar-Olaf: Lernen mit Texten, Hypertexten und Hypermedien. Retrospektive und State of the Art. In: Gruber, Hans/Renkl, Alexander (Hg.): Wege zum Können. Determinanten des Kompetenzerwerbs. Bern 1997. S. 230-249.