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Arbeiten und Lernen dürfen keine Gegensätze sein

BMBF-Pressemitteilung 030/2003 vom 12.03.2003
Staatssekretär Thomas fordert Umdenken beim lebenslangen Lernen

"Kontinuierliches Lernen muss zum Grundprinzip des Arbeitens werden", erklärte Uwe Thomas, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), am heutigen Mittwoch bei der Eröffnung des 4. Zukunftsforum "Lernkultur für morgen". Mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bis Freitag auf dem interdisziplinären Kongress in Berlin erwartet, den das BMBF zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft "Betriebliche Weiterbildungsforschung e.V." ausrichtet. Thomas plädierte für ein Umdenken in der Weiterbildung: "Lebenslanges Lernen darf sich nicht auf Fortbildungskurse beschränken - es muss am Arbeitsplatz selbst stattfinden."

Der Staatssekretär forderte die Firmen auf, Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Arbeitnehmer beim Arbeiten zugleich lernen. "Ohne eine Optimierung des kontinuierlichen Lernens werden wir die Spitzenstellung bei den Zukunftstechnologien und im internationalen Wettbewerb nicht halten können", sagte Thomas. Deutschland brauche deshalb eine neue Lernkultur.

Um die notwendige neue Infrastruktur des Lernens aufzubauen, sei einerseits die stärkere Verzahnung zwischen Ausbildung, Berufsleben und Weiterbildung nötig. Andererseits müsse aber der Gegensatz von Arbeiten und Lernen aufgehoben werden, betonte Thomas. In diesem Zuge sollten Weiterbildungseinrichtungen zu Lerndienstleistern werden.

Das BMBF unterstützt die Initiative "Kontinuierliches Lernen" durch ihr 2001 ins Leben gerufenes Forschungs- und Entwicklungsprogramm "Lernkultur Kompetenzentwicklung". Dieses fordert insbesondere Lernen im sozialen Umfeld. Parallel startete die "Stiftung Bildungstest", um die Qualität von Weiterbildungsangeboten zu sichern. Gemeinsam mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds fördert das BMBF das Programm von 2001 bis 2003 mit Mitteln in Höhe von 49,3 Millionen Euro.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bmbf.de